Coronabedingte Maßnahmen

Gesundheitsministerium: Bei rot nicht in die Schule gehen

Das für die Gesundheitsämter zuständige bayerische Gesundheitsministerium teilte auf BR-Anfrage mit: Wenn die Corona-Warn-App bei einem Schüler rot anzeigt, sollte er nicht zur Schule gehen, bis eine Einschätzung vom Gesundheitsamt oder des Arztes vorliegt.

Die rote Warnmeldung in der App bedeutet aber nicht, dass formal eine Quarantäne angeordnet ist, so eine Ministeriumssprecherin. Allerdings ist die betroffene Person dringend aufgefordert, Kontakte – auch zu Familienangehörigen – zu reduzieren und telefonisch mit dem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. So sehen es die Benutzerhinweise des Robert Koch-Instituts vor.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/schueler-und-eltern-hilflos-wenn-die-corona-warn-app-rot-zeigt,SG2fgeJ

 

Tragepausen Mund-Nase-Bedeckung (Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs zum Tragen einer MNB vom 10.11.2020)

Laut VGH soll es (zumindest übergangsweise, bis ggf. eine allgemeine Regelung zu Tragepausen vorliegt) so gehandhabt werden, Schülerinnen und Schülern das Abnehmen der MNB in den Pausen im Freien und während des Stoßlüftens zu gestatten.

 

Bei der Stoßlüftung ist es nötig, nach dem Öffnen der Fenster noch ca. 5 min mit der Abnahme der MNB zu warten. So kann das Ansteckungsrisiko durch Aerosol-Verwirbelungen reduziert werden.

Wenn die Maske während der Pause im Freien abgenommen wird, ist es dringend geboten, in diesem Zeitraum den Mindestabstand einzuhalten.

Abschlussfeier 2020

Hoch hinaus ging es an der Mittelschule Krumbach

Trotz coronabedingter Einschränkungen verabschiedet die Mittelschule Krumbach in drei Etappen feierlich ihre Neunt- und Zehntklässler

Vieles gestaltete sich anders in diesem Schuljahr. Die Schulen mussten mehrere Wochen schließen und bis kurz vor knapp war nicht sicher, ob überhaupt Abschlussfeiern stattfinden können. Doch dann beschlossen die politischen Entscheidungsträger einige Lockerungen und so konnte ein Stück Normalität in die Schulen zurückkehren - allerdings mit Einschränkungen. Hiervon war auch die Mittelschule Krumbach betroffen. Weil bei Veranstaltungen mit Rahmenprogramm in geschlossenen Räumen aktuell nicht mehr als 100 Personen erlaubt sind, wurden in diesem Jahr drei Abschlussfeiern für die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen durchgeführt.

„Hoch hinaus!“, unter diesem Motto eröffnete Rektorin Karin Virag die jeweilige Feierstunde. In ihrer Rede dankte sie den Schülern für den guten Umgang und das angenehme Miteinander während des Schuljahrs und ihren Einsatz während der Zeit des Distanz-Unterrichts, den sie mit Unterstützung ihrer Eltern und Lehrkräfte in anerkennenswerter Weise gemeistert haben. Dann gab sie den Schülern einige Tipps für ein gelingendes Leben. So brauchen die jungen Leute in erster Linie Mut, um eine Hürde zu überwinden und etwas zu erreichen. Dabei sollen sie ihren Optimismus niemals verlieren - auch wenn sie im Leben einmal Rückschläge hinnehmen müssen - und neugierig sein auf ihre weiteren Lebensabschnitte. Denn nicht von ungefähr heißt es: Nur wer sich auf unbekannte Pfade begibt, kann Neues entdecken und wird sich weiterentwickeln.

In der darauffolgenden Präsentation ging das Publikum auf eine Reise durch die Zeit. Zum Lied „Auf das was da noch kommt“ wurden ein frühes Kinderbild und danach  ein aktuelles Foto des jeweiligen Entlassschülers eingeblendet. Dies sorgte immer wieder für überraschte Lacher, ermöglichte es aber andererseits den stolzen Eltern ebenso wie den Lehrkräften, viele Jahre der Persönlichkeitsentwicklung komprimiert in wenigen Sekunden zu erleben.

Nicht wie gewohnt persönlich begrüßte Bürgermeister Hubert Fischer die Anwesenden, sondern dieses Mal mittels einer Videobotschaft. Er gratulierte den Schülern und dankte ihren Eltern und Lehrkräften. Für die Zukunft wünschte er den Jugendlichen Flexibilität, denn diese sei notwendig, um auch schwierige Zeiten gut zu überstehen.

Nach einem rhythmischen „Halleluja“ von der Schulband folgte ein eingespieltes Video aus dem Staatlichen Schulamt, in dem Schulamtsdirektor Thomas Schulze mit Schulrat Robert Kaifer und den beiden Sekretärinnen die Schülerinnen und Schülern ebenfalls zu ihrem Abschluss beglückwünschten. Herr Schulze bedauerte die Folgen von Corona und betonte, dass besondere Zeiten besondere Maßnahmen erfordern. Er machte aber auch deutlich, dass eine Abschlussfeier kein Abschied sei, sondern nur eine neue Stufe auf dem Lebensweg.

Die Schüler Daniel Vitzthum und Rico Herbst aus den neunten Klassen betonten in ihrer Rede, dass sie und ihre Mitschüler in den vergangenen Monaten noch mehr Eigenverantwortung gelernt haben und präsentierten ihren Weggefährten das Zitat: „Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege“. In der Rede der zehnten Klassen verglichen Schülersprecherin Azra Ilhan und Sina Probst die anstrengende Zeit vor den Prüfungen mit einem Wald, den man vor lauter Bäumen aus den Augen verliert. Für die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit  bedankten sie sich bei der gesamten Schulfamilie und insbesondere ihren Eltern, die sie auf diesem wichtigen Lebensabschnitt begleitet haben.  
Auch die besten Projektarbeiten aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Soziales wurden in diesem Jahr im Rahmen der Abschlussfeier vorgestellt und nicht wie sonst üblich in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Schwaben Mitte. 13 Preisträger konnten sich über den sogenannten Raiba-Award freuen und erhielten von Frau Sabine Turek jeweils eine Urkunde und eine Anerkennung in Höhe von 40 Euro.
Nach der Zeugnisausgabe, die Schulleiterin Karin Virag zusammen mit den  Klassenleitern Sandra Rauch (9a), Winfried Trieb (9b), Barbara Neuhäusler (9cg) Rita Baumbach (10am) und Matthias Unger (10bm) durchführte, wurden die Jahrgangsbesten von der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Gabriele Konrad ebenfalls mit einem Geldgeschenk ausgezeichnet.
Weitere Höhepunkte waren das launige Theaterstück „Der große Auftritt“ (Kl. 10bm) sowie ein Tanz-Medley,  das die Zehntklässler mit Lehrerin Judith Striegel einstudiert hatten. Mit den neuen und alten Hits, zu denen die Schüler in fast profihafter Manier tanzten, ging der Abend beschwingt zu Ende.                                       

(Dr. Winfried Trieb)

abschlussfeier

von links nach rechts: Barbara Gänzer (Kl. 10bm), Barbara Neuhäusler (Klassleiterin 9cg), Fabian Baur (Kl. 9a), Karin Virag (Rektorin), Rüveyda Günay (Kl. 9a), Matthias Unger (Klassleiter 10bm/Konrektor), Malgorzata Olbromska (Kl. 9cg), Sandra Rauch (Klassleiterin 9a), Maier Selina (Kl. 10bm), Rita Baumbach (Klassleiterin 10am), Winfried Trieb (Klassleiter 9b), Franziska Konrad (Kl. 10am)
nicht auf dem Bild: Lukas Mehls (Kl. 9b)

Informationsmaterial zum Coronavirus

Informationsmaterial zum Coronavirus finden Sie hier:

Bundesregierung Deutschland:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus

(mehrsprachiges Informationsmaterial rund um das Coronavirus und damit zusammenhängende Ereignisse)

Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLRsi8mtTLFAyJaujkSHyH9NqZbgm3fcvy

(Informationen zu Hygieneverhalten etc.)

Handbook Germany:

https://handbookgermany.de/de.html

(Mehrsprachige Informationen zum Coronavirus)

Bayerischer Rundfunk (BR):

https://www.br.de/nachrichten/corona-news-in-english-tuerk-hrvatski-italiano-arabic,RtP4XBT

(Mehrsprachige Basisinformationen und Verhaltenstipps)

Johanniter:

https://www.johanniter.de/die-johanniter/johanniter-unfall-hilfe/aktuelles/nachrichten/2020/basisinfos-zu-corona-in-verschiedenen-sprachen/rss/0/

(Mehrsprachige Basisinformationen und Verhaltenstipps)

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.:

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

(Mehrsprachiges Informationsmaterial zum Coronavirus)

 

Vom Konrektor zum Schulleiter

Am letzten Schultag wurde Matthias Unger im Rahmen einer Lehrerkonferenz an der Mittelschule Krumbach verabschiedet.

Der allseits beliebte Pädagoge begann seine berufliche Karriere an der Mittelschule Senden im Schuljahr 2009/2010. Nach Beendigung des Referendariats wechselte Matthias Unger im Schuljahr 2011/12 an die Mittelschule Krumbach, wo er eine achte Klasse im Mittlere-Reife-Zug übernahm und zum Mittleren Schulabschluss führte. Danach folgte eine zweijährige Tätigkeit als mobile Reserve. In dieser Zeit sammelte er Erfahrungen an anderen Schulen und absolvierte zusätzlich eine Ausbildung zum qualifizierten Beratungslehrer. Seit vier Jahren wirkte der 37jährige als stellvertretender Schulleiter an der Mittelschule Krumbach. „Mit dir verlieren wir ein absolutes Multitalent“, resümierte Schulleiterin Karin Virag. Herr Unger hatte  die Arbeitsgemeinschaften Klettern und Leistungsschwimmen ins Leben gerufen und war vielseitig in allen Jahrgangsstufen einsetzbar, zuletzt als Klassenlehrer einer 10. Klasse. Auch musikalisch und beim Einstudieren von Theaterstücken mit seinen Schülern stellte er seine besonderen Fähigkeiten unter Beweis. Für die Leitung der Mittelschule Thannhausen, die er ab dem 1. August übernimmt, wünscht die Rektorin ihrem geschätzten Kollegen viel Freude an der neuen Herausforderung und eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen.

Notfallbetreuung ab dem 11.05.2020

Update zur Notfallbetreuung (Stand 08.05.2020, 14:30 Uhr):

Auch nach dem 27. April wird die Notbetreuung an Schulen fortgesetzt; ab dem 11. Mai für Schülerinnen und Schüler

  • der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundstufe von Förderschulen sowie
  • der Jahrgangsstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen,
  • höherer Jahrgangsstufen, deren Behinderung oder entsprechende Beeinträchtigung eine ganztägige Aufsicht und Betreuung erfordert,
  • deren Betreuung in einer Schule (einschl. Schulvorbereitende Einrichtung) zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt angeordnet wurde sowie
  • mit Behinderung, deren Art und Schwere ihrer Behinderung zu einer außerordentlich hohen Belastung der Familien in der häuslichen Betreuung führt.
 

Die Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder als Vor- oder Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt und aus diesem Grund an der Betreuung des Kindes gehindert ist oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit oder aufgrund Teilnahme an Bildungsangeboten an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.


    Erforderlich ist, dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

    Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die folgenden Einrichtungen:

  • Gesundheitsversorgung (z.B. Krankenhäuser, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst einschließlich Luftrettung, zudem alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen - wie etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche),
  • Pflege (z.B. Altenpflege, Behindertenhilfe, Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen))
  • Kinder- und Jugendhilfe (inklusiv Notbetreuung in Kitas),
  • Seelsorge in den Religionsgemeinschaften,
  • Einrichtungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr,
  • Einrichtungen der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf),
  • Versorgung mit Drogerieprodukten,
  • Personen- und Güterverkehr (z. B. Fernverkehr, Piloten, Fluglotsen), Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation),
  • Banken und Sparkassen (insbesondere zur Sicherstellung der Bargeldversorgung und der Liquidität von Unternehmen), Steuerberatung,
  • zentrale Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und -vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung sowie
  • Schulen (Notbetreuung und Unterricht).
 

Erfasst sind z. B. auch Tierarztpraxen, Post- und Paketdienste, Physiotherapiepraxen, Optiker und Hörgeräteakustiker, die Wohnungslosenhilfe, die Abfallwirtschaft, Bestatter, Tankstellen, Wirtschaftsprüfer, die Herstellung von Medizinprodukten, die Herstellung von Lebensmittel-/Arzneimittelverpackungen und Beschäftigte bei Gewerkschaften, die zur Aufrechterhaltung der grundgesetzlichen Funktion der Gewerkschaften benötigt werden.

Weitere Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • keinen Kontakt zu einer infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten oder
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahmen unterliegen.

(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, vom 08.05.2020, 14.30 Uhr)

Abrufbar unter folgendem Link: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6945/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html#informationen-notbetreuung

 

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